Fisch und Wassertechnik


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Meßprinzip

Saturometer

Ein Saturometer besteht aus einem dünnen Silikonschlauch mit meist 0,1 mm Innendurchmesser, der auf einen Träger gewickelt ist und in das zu messende Wasser eingetaucht wird. An seinem Ende nimmt ein Drucksensor den Druck auf, der sich im Schlauch einstellt durch die von Gasmolekülen zwischen dem Wasser und den Inneren des Schlauches.
Angezeigt wird die Differenz zum Luftdruck. Bei älteren Geräten wird zur Anzeige eine mechanische Druckdose benutzt (Weiss-Saturometer von Eco-Enterprises). In moderneren Modellen nimmt ein
piezoelektronischer Drucksensor die Messgröße auf.

Sind im Wasser mehr Gase gelöst, als dem Lösungsgleichgewicht mit der Luft entspricht, so baut sich im Schlauch verglichen mit dem aktuellen Luftdruck ein Überdruck auf. Das Saturometer zeigt in diesem Fall einen positiven Messwert. Man spricht von Gasübersättigung.
In diesem Fall können sich im Wasser oder auch in einem Fisch, der in diesem Wasser schwimmt, Gasblasen bilden und zu makroskopischer Größe heranwachsen. Deshalb können sich solche Blasen in der Haut oder den Blutgefäßen der Fische bilden und so die Gasblasenkrankheit erzeugen.

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